Unsere Leistungen

Unsere Leistungen umfassen die Bereiche:

Straßen- und Schienenverkehrslärm

Neubau von Straßen oder wesentliche Änderung, Planfeststellungsverfahren, Bauleitplanung, Lärmsanierung, Schallschutzfenster-Programme, etc.

Gewerbebetriebe und Industrieanlagen

Neubau und Erweiterung von Betrieben und Anlagen, Bestandserhebungen, Geräuschkataster, Abnahmemessungen, Minderungskonzepte, etc.

Sport- und Freizeitanlagen

Neubau oder Erweiterung von Anlagen, Bestandserhebungen, Minderungskonzepte, etc.

Windenergieanlagen

Prognose, Abnahmemessungen, Minderungskonzepte, etc.

Baulärm

Planung und Prognosen, Messungen, Maßnahmenkonzepte, etc.

Einzelanlagen im privaten Bereich (z.B. Wärmepumpen)

Prognosen, Planung, Beratung, Maßnahmenkonzepte, etc.

Bauleitplanung

Alle Lärmarten, Prognosen, Bestandserhebungen, Maßnahmenkonzepte insbesondere im Rahmen der Abwägung, Mitwirkung an den Festsetzungen, etc.

Lärmkartierung und Lärmaktionsplanung nach EU-Umgebungslärmrichtline

Schallimmissionspläne, Maßnahmenkonzepte, etc.

Lärm an Arbeitsstätten

Lärmkataster, Messungen, Prognosen, Maßnahmenkonzepte, etc.

Referenzen

Wir erstellen unsere Gutachten im Auftrag von Firmen, Verwaltungen und Privatpersonen. Zu unseren Kunden gehören u.a. Gerne stellen wir Ihnen eine spezifische Referenzliste zusammen.

KOMMUNEN UND VERWALTUNGEN

 

  • Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg
  • Städte Stuttgart, Heilbronn, Meerbusch, Plettenberg, Freiburg, Offenburg, Biberach a.d. Riß, Crailsheim, etc.

GEWERBE UND INDUSTRIE

 

  • Robert Bosch GmbH
  • Universität Duisburg-Essen
  • Dinkelacker Schwabenbräu GmbH & Co. KG
  • Stuttgarter Straßenbahnen AG
  • Badische Stahlwerke GmbH

SPORT UND FREIZEIT

 

  • VfB Stuttgart
  • in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft
  • Architekten, Ingenieure, Planer

Urteile

So urteilten die Gerichte:

Normenkontrolle Bebauungsplan – an Gewerbebetriebe heranrückende Wohnbebauung
(OVG Saarlouis, Urteil vom 11.12.2014, 2 C 390/13)

An vorhandene gewerbegebietstypische und störträchtige Nutzungen heranrückende Wohngebäude müssen diese Situation nach der Zwischenwertrechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts – vgl. Nr. 6.7 TA Lärm zu “Gemengelagen” – schutzmindernd gegen sich gelten lassen. In einer Situation, in der Wohnnutzung auf gewerbliche Nutzung trifft, spricht vieles dafür, dass die Wohngrundstücke selbst bei Wirksamkeit des Bebauungsplans ein Schutzniveau hinnehmen müssen, dass dem eines – auch dem Wohnen dienenden – Mischgebietes entspricht. (Mehr …)

 

Außervollzugsetzung eines Bebauungsplans bei an Gewerbebetriebe heranrückender Wohnbebauung
(OVG Saarlouis, Beschluss vom 05.02.2014, 2 B 468/13)

Einzelfall eines Antragstellers, der mit seinem Antrag auf Außervollzugsetzung eines ein Allgemeines Wohngebiet festsetzenden Bebauungsplans geltend macht, durch das Heranrücken von Wohnbebauung drohten Einschränkungen der Nutzbarkeit seiner an das Plangebiet angrenzenden, gewerblich genutzten Grundstücke wegen der von den dort ansässigen Gewerbebetrieben ausgehenden Lärmemissionen. (Mehr …)

 

Schutzbedürftige Räume im Sinne des Anhangs zur TA Lärm 1998; Geräusche des An- und Abfahrtverkehrs auf öffentlichen Verkehrsflächen
(VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 11.12.2013, 5 S 922/13)

Das Atelier eines Bildhauers, in dem auch die Metallbearbeitung von Kunstgegenständen erfolgt, sowie Flure, die nur gelegentlich als Besprechungs- und Aufenthaltsräume genutzt werden, sind keine schutzbedürftigen Räume im Sinne des Anhangs zur TA Lärm 1998. Auch Geräusche des An- und Abfahrtverkehrs auf öffentlichen Verkehrsflächen, der von und zu anderen Betriebsstandorten in räumlicher Nähe der zu beurteilenden Anlage (hier: eines Zimmereibetriebs) stattfindet, sind allein nach Nr. 7.4 Abs. 2 und nicht etwa als “Werksverkehr” nach Nr. 7.4 Abs. 1 TA Lärm 1998 zu berücksichtigen. (Mehr …)

 

Nachbarschutz gegen Baugenehmigung für einen Verbrauchermarkt
(OVG Saarlouis, Beschluss vom 21.11.2013, 2 A 335/13)

Die Grenze des dem Nachbarn unter dem Gesichtspunkt der Beeinträchtigung durch Lärm nach dem § 5 Abs. 1 Nr. 1 BImSchG Zumutbaren im Sinne des bauplanungsrechtlichen Rücksichtnahmegebots ist auch bei immissionsschutzrechtlich nicht genehmigungsbedürftigen Anlagen (§ 22 Abs. 1 Satz 1 BImSchG) nach Maßgabe der einschlägigen technischen Regelwerke, etwa nach der auf für die Gerichte mit normkonkretisierender Wirkung versehenen TA Lärm und der diese ergänzenden Vorgaben wie zum Beispiel der Parkplatzlärmstudie, zu bestimmen (hier: Anwohnerklage gegen die Baugenehmigung für einen Verbrauchermarkt). (Mehr …)

 

Immissionsabwehranspruch gegen Lärmbelästigung eines öffentlichen Parkplatzes
(VG Sigmaringen, Urteil vom 09.06.2011, 6 K 1825/10)

Die Kläger wenden sich gegen die Nutzung öffentlicher Stellplätze und die davon ausgehenden Lärmbeeinträchtigungen.
(Mehr …)

 

Eilantrag gegen eine auf einem vom Antragsteller im Normenkontrollverfahren angegriffenen vorhabenbezogenen Bebauungsplan beruhende Baugenehmigung für einen großflächigen Vollsortimentermarkt
(VG Saarlouis, Beschluss vom 23.12.2010, 5 L 2221/10)

Ein auf die Nichtigkeit des vorhabenbezogenen Bebauungsplans gestützen Eilantrag gegen eine Baugenehmigung hat aufgrund einer inzidenten Normenkontrolle nur Erfolg, wenn der Plan aufgrund summarischer Prüfung offensichtlich rechtswidrig ist. Das ist nicht der Fall, wenn der Durchführungsvertrag vor dem Satzungsbeschluss abgeschlossen wurde, die Landesplanungsbehörde ausdrücklich keine Bedenken gegen das dem Landesentwicklungsplan zuwiderlaufende Vorhaben hat, es auf eine Ortseinsicht oder die Einholung eines Sachverständigengutachtens ankommt oder aber eine Befreiung von einer nicht nachbarschützenden Festsetzung der Bebauungsplan angegriffen wird. (Mehr …)

 

Normenkontrolle – Bebauungsplan – Lärmimmissionen – Artenschutz
(VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 09.02.2010, 3 S 3064/07)

Eine Gemeinde, die ein Straßenbauvorhaben plant, muss bei der Ermittlung der Gesamtlärmbelastung nur solche Lärmimmissionen eines vorhandenen Gewerbebetriebes berücksichtigen, die sich im Rahmen des bundesimmissionsschutzrechtlich zulässigen Maßes halten. Denn gegen Lärmimmissionen, die dieses Maß überschreiten, steht dem Betroffenen ein Anspruch auf Einschreiten der zuständigen Behörden gegenüber dem Betrieb zu. (Mehr …)

 

Sperrzeitverkürzung – Gaststättenlärm – Verkehrslärmzurechnung
(VGH Baden-Württemberg 14. Senat, Urteil vom 27.06.2002, 14 S 2736/01)

Gehören auf Grund eines “integrativen Gesamtkonzepts” mehrere in räumlichem Zusammenhang stehende gastronomische Betriebe zu einem “Einkaufs- und Erlebniscenter”, ist die lärmschutzrechtliche Zulässigkeit der Gesamtanlage, die sich unmittelbar nach der TA Lärm 1998 bemisst, auf der Grundlage des insgesamt erzeugten (Summen-) Pegels zu würdigen. Die TA Lärm findet bei Vorliegen eines solchen Gesamtkonzepts auch auf solche Anlagenteile – wie etwa eine Freiluftgaststätte – Anwendung, die für sich betrachtet von der Geltung der TA Lärm 1998 ausgenommen sind. (Mehr …)